Round lab-grown diamond engagement ring in yellow gold

Was kostet ein Verlobungsring? Budget richtig planen

„Wie viel sollte ein Verlobungsring kosten?“ ist wohl die Frage, die wir am häufigsten hören. Den einen richtigen Betrag gibt es nicht – wohl aber klare Faktoren, die den Preis bestimmen. Wenn Du sie kennst, kannst Du ein Budget planen, das zu Deinem Leben passt, statt zu einer Regel, die sich jemand anderes ausgedacht hat.

Vergiss die Gehaltsregeln

Sicher hast Du schon gehört, ein Verlobungsring solle ein, zwei oder sogar drei Monatsgehälter kosten. Diese Regeln stammen nicht aus der Tradition, sondern aus der Werbung der Diamantindustrie im 20. Jahrhundert. Ein besserer Ausgangspunkt ist ganz einfach: Welcher Betrag fühlt sich für Dich gut an, ohne Eure gemeinsamen Pläne zu belasten?

Was den Preis eines Verlobungsrings bestimmt

Karatgewicht

Das Karat hat den größten Einfluss auf den Preis. Die Preise steigen dabei nicht gleichmäßig: Steine mit beliebten Gewichten wie 1,00 Karat kosten spürbar mehr als Steine knapp darunter, obwohl der Unterschied kaum sichtbar ist. Ein Diamant mit 0,90 Karat kann eine clevere Alternative zum vollen Karat sein.

Schliff, Farbe und Reinheit

Der Schliff bestimmt, wie stark der Diamant funkelt – hier solltest Du am wenigsten Kompromisse machen. Farbe und Reinheit werden mit jeder Stufe teurer. Bei BEUSÉA hat jeder Diamant die Farbe D, die höchste Stufe, und eine Reinheit von VVS bis VS1 – Du musst also weder bei der Farbe noch bei sichtbaren Einschlüssen abwägen. Mehr dazu in Die 4Cs von Diamanten erklärt.

Diamantform

Runde Brillanten sind pro Karat meist die teuerste Form, weil beim Schleifen mehr Rohmaterial verloren geht. Oval-, Tropfen- und Marquise-Schliffe wirken bei gleichem Gewicht oft größer als ein runder Diamant, weil mehr ihrer Fläche nach oben zeigt.

Labordiamant oder Minendiamant

Labordiamanten sind echte Diamanten mit denselben physikalischen und optischen Eigenschaften, kosten aber deutlich weniger als vergleichbare Minendiamanten. Deshalb bekommst Du mit ihnen für dasselbe Budget einen größeren oder hochwertigeren Stein. Als Wertanlage sind sie allerdings nicht gedacht: Ihr Wert liegt in ihrer Schönheit, ihrer nachvollziehbaren Herkunft und in der Bedeutung Deines Rings.

Metall und Fassung

18 Karat Gold enthält mehr Feingold als 14 oder 10 Karat und ist entsprechend teurer; 950er Platin ist schwerer und die Premium-Wahl. Auch die Fassung zählt: Eine Pavé-Schiene, ein Halo oder ein Dreistein-Design braucht mehr kleine Diamanten und mehr Goldschmiedearbeit als ein schlichter Solitär.

Fünf Tipps für mehr Ring pro Euro

  • Schliff zuerst: Ein exzellenter Schliff lässt einen kleineren Diamanten heller strahlen als einen größeren, schlecht geschliffenen.
  • Knapp unter runden Werten kaufen: 0,90 statt 1,00 Karat spart Geld ohne sichtbaren Unterschied.
  • Längliche Formen erwägen: Oval, Tropfen und Marquise wirken pro Karat größer.
  • 14 Karat Gold wählen: robust im Alltag und günstiger als 18 Karat.
  • Mit einem (verdeckten) Halo Funkeln gewinnen: Kleine Akzentdiamanten lassen den Mittelstein größer wirken.

Was bei BEUSÉA inklusive ist

Jeder Ring wird nach Deiner Bestellung in Handarbeit gefertigt, der Versand ist kostenlos und versichert, und eine Größenanpassung ist einmal kostenlos. Diamanten über 0,5 Karat erhältst Du mit IGI-Zertifikat. Wenn Du ein bestimmtes Budget im Kopf hast, sag es uns – wir zeigen Dir, mit welcher Kombination aus Form, Karat und Metall Du das Beste herausholst. Oder stöbere direkt in unseren Verlobungsringen und lies unseren Ratgeber in 7 Schritten.